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To be under pressure

... so lautete glaub ich eine Vokabel aus dem unscheinbar bösen Vokalbelheftchen (Words in Context).

Jedenfalls: I am a bit under pressure ._.

Das geht eigentlich schon länger so, schlimmer wurde es aber ab Anfang der Oberstufe - also seit August diesen Jahres.

Und gerade jetzt an den Feiertagen merke ich, dass ich mir doch mal Zeit nehmen muss für die erholsamen Dinge - schlafen, essen, Internet (ok - das mache ich so schon uû ) ... einfach mal ausruhen, ein gutes Buch lesen, Wii spielen usw.

Aber auf der anderen Seite will man das vollgeschriebene Hausaufgabenheft nicht öffnen - Bücher lesen, Zeug ausarbeiten, lernen, Vorträge, lernen, Klausuren, lernen ...

Und so geht es nicht nur mir. Wie ich so in meiner Stufe und besonders in meinem Kurs (wo wir doch alle ziemlich strebsam sind) höre, prägt die Schule unseren Alltag.

Aber ist die Jugendzeit nicht dazu da, um sie wenigstens etwas zu genießen? Nach der Schule folgt das Studium, man bekommt hoffendlich einen Arbeitsplatz, lebt glücklich mit Frau und Kindern (was aber wieder mit Pflichten zusammenhängt) ... wo bleibt da die Zeit, in der man es sich einfach mal gut gehen lässt?

Mir kommt es so vor, als würden wir wie Arbeitstiere getrimmt werden. Frühs stehen wir auf, müssen uns beeilen, dass wir den Bus nicht verpassen, huschen in die Schule, dort geht es halbwegs chillig zu, wobei man dort wieder Aufgaben für die Freizeit bekommt (man bemerke das Wort: FREIzeit uû ), kommen dann also nach Hause, setzen uns kurz an den PC/essen etwas/führen ein soziales Leben und dann werden wir wieder gezwungen, etwas zu tun. 

So wiederholt sich das viele Tage im Jahr ...

Nun, vielleicht klingt es etwas extrem, aber ich empfinde es manchmal so. Und ich werde heute - neben den vielen Aufgaben - auch mal ein paar ruhige Minuten oder Stunden vor der Wii verbringen oder mich in meinen tolligen Ikea-Lesesessel setzen und Macbeth lesen - hab ich mir jedenfalls so vorgenommen. 

Tschö :O

26.12.08 12:15
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Charm (26.12.08 13:14)
Macbeth hab ich mir auch gewünscht aber nicht bekommen =O

Aber zu den wichtigen Dingen hier: Ich empfinde das natürlich genauso, besonders die Tatsache, dass wir "wie Arbeitstiere getrimmt werden", auch wenn ich wahrscheinlich noch viel weniger Stress hab als du. Allerdings könnte ich auch ganz schlau kommen und sagen, dass wir es schon viel besser haben als die Menschen im letzten Jahrhundert, ganz zu schweigen in dem davor. Aber damit sind wir ja heute alle nicht zufrieden


Gin / Website (27.12.08 22:57)
So ist es,Schatz,du hast es erkannt :O

Bei mir ist das irgendwie anders ._. Ich nehme mit Absicht gaaaanz viel FREIzeit - aber meistens mehr,als ich mir erlauben kann.Sowas wird dann allgemein "Faulheit" genannt,dabei will ich nur aufpassen das ich nicht verkorkse vor Arbeit :O

Möge die Macht mit dir sein,mein Freund x)


Chi (27.12.08 23:25)
McBeth haben wir hier auch, habs versucht mal zu lesen, wurd mir aber zu anstrenegnd, als ich lesen konnte, dass es mal ein englisches "Sie" (in Form von höflicher Anrede) im Englischen gab. Ò_Ó Da wurd ich bös. Die sind heut so unhöflich bestimmt da...diese Barbaren! D:

Aber alles in allem stimme ich dir zu. Das Argument "DAMALS WAR ALLES ABER SCHLECHTER! SEID GEFÄLLIGST FROH!" find ich recht abgedroschen. Sicher, es gab mal Zeiten da ging es allen viel schlechter. Auch heute noch gibt es Orte, an denen es Menschen schlechter geht als uns hier in Deutschland. Das heißt aber nicht, dass wir alles hinnehmen müssen, wie es kommt. Nur weil etwas besser geworden ist, ist es nicht automatisch "das Beste". Es gibt an vielen Dingen noch Verbesserungsmöglichkeiten, die wir auch aufgreifen müssen.

Ein Beispiel:
Vor ein paar Jahrhunderten konnte nicht jedes Kind eine schulische Ausbildung genießen. Heute bekommt jeder diese, aber nicht jeder bekommt die beste Ausbildung. Sollen wir das also auf uns sitzen lassen nur, "weil es uns früher schlechter ergangen wäre"? Ich finde nicht.


Nur so ein paar kleine Gedanken Gottes, so ganz nebenbei... :/

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